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Friede braucht keine großen Worte, sondern viele kleine Schritte.
Antoine de Saint-Exupéry

 


FRIEDENSPFAHL – Möge Friede auf Erden sein

 

Friedenspfahl mit 2b Klasse

Zum "Tag des Friedens" 2015 wurde im Grünbereich vor der Schule ein Friedenspfahl gesetzt.
Friedenspfähle fungieren als stummes Friedensgebet und sollen dazu ermahnen, stets den Frieden zu visualisieren und für möglich zu halten; sie werden auch als Friedensakupunktur für die Erde bezeichnet. Eine internationale Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, den Friedensgedanken über alle Religionen und Völker hinweg zu verbreiten.

Die World Peace Prayer Society (WPPS), von der diese Idee ausgeht, ist eine Nichtregierungsorganisation bei der UNO, die ihre Aufgabe darin sieht, Menschen auf der ganzen Welt im Friedensgebet „Möge Friede auf Erden sein“ zusammenzubringen. Gegründet wurde die WPPS 1955 vom japanischen Lehrer, Dichter und Philosophen Masahisa Goi (1916-1980).

Tief bewegt von den Zerstörungen des 2. Weltkrieges suchte er nach Wegen zum Frieden und kam zu dem Ergebnis, dass die schlichten und doch kraftvollen Worte „Möge Friede auf Erden sein“ gleichermaßen eine Zusammenfassung der Friedenssehnsucht aller Menschen sei, auf die sich Angehörige aller Nationen, Traditionen und Religionen einigen könnten. Ein zentrales Anliegen für die World Peace Prayer Society ist es, im Sinne dieser Worte zu leben und mit ihnen das globale Friedensbewusstsein der Menschen zu ändern.

 

Die 2,50 m hohen Friedenspfähle aus Lärchenholz tragen auf allen Seiten in mehreren Sprachen die Aufschrift "Möge Friede auf Erden sein". Neben Deutsch ist bei uns der Satz auf Bosnisch, Arabisch und Englisch auf Glas geschrieben – in jenen Sprachen also, die im Jahr 2015 an unserer Schule gesprochen werden. In diesen vier Sprachen wurde im Rahmen der feierlichen Enthüllung auch jeweils ein Friedensgebet vorgetragen.
Fast 250.000 solcher Friedenspfähle wurden bereits in mehr als 160 Ländern der Welt aufgestellt; man findet sie in Tempeln, Kirchen, Klöstern, Stadtzentren, Universitäten, Schulen, Gärten, aber auch bei der UNO, im Pentagon, bei der OPEC, den Pyramiden (Gizeh), am Nordpol, im Gorki-Park (Moskau), Kambodscha, Berlin, Sarajevo, Hiroshima, zwischen Israel und Jordanien, bei der Arabischen Liga in Kairo, der Internationalen Atomenergiebehörde in Wien, im Schlossgarten von Mirabell (Salzburg) und vielen Orten mehr.
Politiker wie Jimmy Carter und religiöse Führer wie Papst Johannes Paul II., Mutter Teresa und S. H. der Dalai Lama haben Friedenspfähle gestiftet oder gewidmet. Die Segnung nahm Prior P. Laurentius Resch vor.

Friedenspfahl

 

 

 

 

 

 

 

 

Friedenspfahl

 

 

 

 

 

 

 

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