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Gütesiegel „LeseKulturSchule“

 

 

In der Präambel des Grundsatzerlasses Leseerziehung (BMB GZ 29.540/0008-I/4a/2017 / Rundschreiben Nr.: 33/2017 / 12. Dezember 2017) heißt es u.a.:
„[…] Bildungs- und Erziehungsauftrag der österreichischen Schule ist es, der Leseerziehung in allen Unterrichtsgegenständen in allen Schularten und auf allen Schulstufen in Verbindung mit den anderen Unterrichtsprinzipien besondere Bedeutung zu geben. [… ]"

 

Die ARGE LESEN NÖ – Hofrat Leopold Rötzer hat diese ARGE im Jahr 2007 initiiert – hat sich folglich in Zusammenarbeit mit Buchklub und Zeit Punkt Lesen intensiv dieser Herausforderung gestellt und den Weg hin zu einer „LeseKulturSchule“ unter Beachtung dieses Erlasses sowie des Österreichischen Rahmen-Leseplans definiert, vorbereitet und begleitet. All das, was in 10 und mehr Jahren ARGE-Tätigkeit an Materialien, Leseprojekten und vor allem Anleitungen oder Tipps für die praktischen Umsetzung an den Schulen erarbeitet worden ist, gibt es nun sozusagen komprimiert, es wird als Gesamtpaket umschrieben und angeboten.
Es wurde zudem über den Zeitraum von 3 Jahren monatlich seitens der ARGE ein Schwerpunkt in Sachen Leseerziehung gesetzt und knapp zusammengefasst in Form einer Karteikarte jeweils an alle Pflichtschulen übermittelt. (von Bibliotheksspielen über 10-Minuten-Lesen oder Lesekonferenzen und Lesepläne bis hin zu Kamishibai oder Leseförderprogrammen u.a.)
Gleichzeitig entstand ein sehr anspruchsvoller Kriterienkatalog mit 40 Kriterien – begutachtet auch von Leseexperten anderer Bundesländer bis hin nach Südtirol –, der in 4 Bereiche gegliedert ist:

 

1. Leseräume – Leseumfeld
Auf- bzw. Ausbau eines schulischen Umfeldes, in dem multimediales und multimodales Lesen einen hohen Stellenwert in Bezug auf Kommunikation und kulturelle Praxis einnehmen.

 

2. Schulinterne Lesekultur
Was können Schulleitung – Lehrpersonen – Stundenplan zu optimaler Leseförderung beitragen

 

3. Förderung der Lesekompetenz
Von der Dekodierfähigkeit über die Automatisierung bis zur Textreflexion

 

4. Literarische Bildung
Förderung des Leseinteresses und der Lesemotivation
Mit Beginn des Schuljahres 2018-19 (Sept./Okt.2018) ist nun der Erwerb des Gütesiegels „LeseKulturSchule“ erstmals möglich geworden – für all jene Pflichtschulen, die sich mit besonderem Engagement der Leseförderung ihrer Schüler/innen widmen. Ziel war es, spezielle Standards zu erreichen, im gesamten Kollegium zu pflegen und nach gemeinsamen Vorgaben auch weiterzuentwickeln. Das Gütesiegel wird ja (nur) für die Dauer von zwei Jahren (also derzeit 2018 – 2020) vergeben.
Die Zuerkennung des Gütesiegels darf folglich als wirklich nicht leicht zu erreichende, daher besondere Auszeichnung und auch Wert¬schätzung gesehen werden;

 

Am 7. Mai 2019 wurden niederösterreichweit 60 Schulen zertifiziert:
Schultyp:  VS: 42,  NMS:    18 (in der Bildungsregion III-Mostviertel nur 5 NMS)

LKS_Übergabe

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Die Vertreter der NMS Seitenstetten-Biberbach mit LH Johanna Mikl-Leitner und Bildungsdirektor Johann Heuras: Tamara Behoun, Josef Penzendorfer und Sabrina Reiter. (v.l.)

 

Näheres zur LeseKulturSchule auch unter:

http://www.lsr-noe.gv.at/index.php/leseschule.html
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